KIRCHEN IN REGENSBURG

Niedermünster, St. Ägidius, St. Emmeram, St. Franziskus, Dominikanerkirche, Schottenportal/St. Jakob (v.l.n.r.)

Die lange Geschichte des Christentums in Regensburg zeigt sich auch in den Kirchen, die jede Epoche in der Stadt hinterlassen hat. Die Kirchen Regensburgs sind jedoch nicht nur steinerne Zeugen des Glaubens, sie sind vielmehr Zufluchtsorte und Herbergen in unserer heutigen Zeit, wo Unrast und Hektik den Lebensrhythmus bestimmen. Die vielen Kirchen Regensburgs sind eine Einladung, zur Ruhe zu kommen und sich zu besinnen, Gottesdienst zu feiern und vor Gott Dank und Bitte zu tragen.

So findet man in Regensburg eine Vielzahl historischer Kirchen und mehrere teils ehemalige Klöster, darunter der Dom St. Peter, die profanierte frühgotische Kirche St. Ulrich, die Stiftskirche und Basilika minor zu Unserer lieben Frau zur Alten Kapelle (Stift zu Unserer Lieben Frau Regensburg), die Dominikanerkirche St. Blasius, die profan. Minoritenkirche (Teil des Historischen Museums, siehe dort), das ehemalige Damenstift Niedermünster mit der Niedermünsterkirche, heute Sitz des bischöflichen Ordinariates, das säkularisierte Kloster St. Emmeram (Schloss Thurn und Taxis) mit der Basilika minor St. Emmeram und der Pfarrkirche St. Ruprecht, Stiftskirche St. Johann, St. Kassian, die Kreuzfahrerkirche St. Leonhard, St. Andreas/St. Mang in Stadtamhof und Schottenkirche St. Jakob mit dem weltberühmten Schottenportal.

Des weiteren gibt es die Kirche St. Ägidien, die Klosterkirche Heilig-Kreuz, das Kloster der unbeschuhten Karmeliten mit der Kirche St. Josef und das ehemalige Damenstift Obermünster. Dessen Kirche wurde als eine der wenigen Bauten der Regensburger Altstadt im Zweiten Weltkrieg durch eine Fliegerbombe zerstört. In dieser Kriegsruine empfangen die Regensburger Pfadfinder alljährlich das Friedenslicht von Bethlehem.