Erwähnenswert ist auch die Steinkanzel im Mittelschiff (1482), auf der 1556/1557 der hl. Petrus Canisius gepredigt hat, auf die zwei Reiterstatuen beim Westportal (Martin und Georg), und im südlichen Seitenschiff auf die Gedenktafel für Domprediger Dr. Johann Maier, der kurz vor der Übergabe der Stadt an die Amerikaner am 24. April 1945 durch den Strang hingerichtet wurde, weil er sich für das Leben der Bürger dieser Stadt eingesetzt hatte.Im Dom haben auch bedeutende Bischöfe ihre letzte Ruhestätte gefunden. Es seien nur genannt: Johann Michael von Sailer (1829-1832), Denkmal und Grab im südlichen Nebenchor. Georg Michael Wittmann (1832-1833), Denkmal und Grab im nördlichen Nebenchor. Daneben ist das Grab von Erzbischof Dr. Michael Buchberger (1927-1961). Im rückwärtigen Teil des Mittelschiffes steht das große Bronzedenkmal für Fürstbischof Kardinal Philipp Wilhelm (gestorben 1598), Bruder des Herzogs Maximilian 1. von Bayern, der dieses Grabmal 1611 durch Hans Krumper, München, errichten ließ.
Mit der 2004 fertig gestellten Umgestaltung des Südchores des Regensburger Doms in eine Werktags- und Anbetungskapelle erhält der Regensburger Dom, Hauptwerk der französischen Gotik in Süddeutschland, einen zeitgenössischen Akzent. Die neue Kapelle schafft einen Raum, der künftig gerade für kleinere Gruppen die Möglichkeit bietet, im Dom Gottesdienst zu feiern.